W-Festival mit Christina Stürmer in Frankfurt

Seit 2012 findet jährlich in Frankfurt am Main das W-Festival (ehemals „Woman of the World Festival“) statt.

Zwischen 9. und 11. Mai fand es dieses Jahr statt und täglich konnte man an verschiedenen Orten in der Innenstadt Live Musik erleben.

Einen grandiosen Abschluss dieses Festivals am 11.Mai gab es mit Christina Stürmer in der Alten Oper.

Eröffnet wurde das Konzert von der Songsschreiberin FEE. . Die junge Marburgerin gewann 2015 den W-Festival Nachwuchswettbewerb.

Nur mit Gitarre begleitet und Songs aus ihrem Debüt- Album „Ein Zimmer Küche Bad“, sowie kleinen Anekdoten aus ihrem Leben & Storys zu den Songs startete FEE. in einen wunderbaren akustischen Abend.

Die Songs „Wie bei den Magneten“ und „Kleinstadtlichter“ kamen beim Publikum sehr gut an und die junge Musikerin erntete viel Applaus.

Fee. – eine Künstlerin, von der ich wirklich sehr überrascht war und über die wir in Kürze separat noch einmal berichten werden.

Leider gibt es aus organisatorischen Gründen hier kein Live- Foto.

Bevor die Österreicherin Christina Stürmer, die durch ihren zweiten Platz bei der österreichischen Castingshow „Starmania“ im Jahr 2003 internationalen Bekanntheitsgrad erlang, die Bühne betrat, wandte sich Veranstalter Klaus Bönisch von der KBK- Konzertagentur ans Publikum. Er bedankte sich und erzählte kleine Punkte über die Veranstaltung.

 

 

Dann war es auch schon soweit, Christina Stürmer betrat mit ihrer Band die Bühne und das Konzert begann sogleich mit „Ich hör auf mein Herz“, aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahr 2013.

Es folgten „Seite an Seite“ und „Macht nichts“, sowie weitere bekannte und unbekanntere Songs ihrer bisher erschienenen Alben.

Christina Stürmer erzählte, dass sie vor 10 Jahren schon mal in der Alten Oper auftrat, damals während der „Laut-Los Unplugged Tour“.
Sie sei jedes Mal sehr aufgeregt, da diese Art von Konzert etwas ganz besonderes ist, noch dazu in diesem Haus.

Und ja, das war dieses Konzert in der Alten Oper wirklich – etwas ganz besonderes.

Eine Akustik, wie ich sie in noch keinem anderen Haus erlebt habe, ein Lichttechniker, der seinen Job mehr als perfekt gemacht hat und ein Publikum, was besser nicht hätte sein können – schweigend bei den leisen Tönen, mitsingend und klatschen als es angebracht war. Rundum perfekt war dieser Abend.

Nicht zu vergessen die Songauswahl von Christina Stürmer. Die Sängerin und ihre Band wählten nicht nur Songs, die man von ihren Live- Konzerten kennt und die sie bekannt gemacht haben, wie „Ich lebe“, „Schwarz- Weiß“ oder auch „Millionen Lichter“.

Es wurden auch Stücke, die sie so noch nicht oft live gespielt haben, präsentiert: „Du fehlst hier“ oder auch „Lebe lauter“, bei welchen das wunderbare Chello von Christof Unterberger besonders zur Geltung kam und den sie zuletzt vor 10 Jahren live gespielt hat.

Doch auch Christina Stürmers andere Musiker dürfen nicht unerwähnt bleiben, lieferten sie doch an diesem Abend einen perfekten Job ab:
Matthias Simoner (Gitarre, Klavier, Gesang), Rue Kostron (Bass), Oliver Varga (Gitarre, Gesang) und Klaus Pérez-Salado (Schlagzeug, Percussions).

Nachdem Christina Stürmer unter tosendem Beifall die Bühne verlassen hatte, kam sie nochmals zurück und sang Titel die – gerade bei einem unplugged- Konzert – nicht fehlen dürfen: „Mama (Ana Ahabak)“, „Was wirklich bleibt“ und „Engel fliegen einsam“. Bei letzterem versagte dann die Technik und das Publikum übernahm kurzer Hand den Gesang, bis Christina dann ein funktionierendes Mikrofon bekam und sie mit dem Publikum gemeinsam ihren großen Hit singen konnte.

Ich hoffe, dass es bald wieder ein Konzert dieser Art von Christina Stürmer zu erleben gibt!