„Farblos“ X-MAS-Show Cirkus FlicFlac – Dortmund – 22.12.2018

Am 22. Dezember besuchten wir wie jedes Jahr den Cirkus FlicFlac in Dortmund um dort die Weihnachtsshow zu genießen. Die Artisten hatten sich 2018 wieder viel Neues einfallen lassen  um jedes Jahr neue Attraktionen  dem Publikum darbieten zu können. Wir wurden nicht enttäuscht, eine tolle 2 stündige Show mit außergewöhnlichen Darstellern verzauberte die Zuschauer

Die Flic Flac Story
Die Brüder Benno und Lothar Kastein sowie deren Ehefrauen Scarlett Kaiser-Kastein und Gabi Kastein gründeten 1989 Circus Flic Flac. Sie machten Flic Flac zu dem, was er heute ist: eines der größten Zirkusunternehmen Europas, das mit seinen spektakulären Shows regelmäßig Maßstäbe setzt.

Bevor die Brüder in ihrer Heimatstadt Bocholt den Schritt in die Selbständigkeit wagten und am 5. Oktober 1989 in Oberhausen unter dem Titel „Nicht irgendein Circus“ die Weltpremiere stattfand, arbeiteten sie selbst als Artisten. Ihr Metier waren vor allem Hochseil und „Todesrad“ – eine Stahlkonstruktion, die sich um die eigene Achse dreht und in deren zwei Außenzylindern sich Artisten bewegen. Aber auch eine amüsante Hunde-Dressur-Nummer gehörte ins Repertoire. Internationale Anerkennung erhielten sie 1982 für einen gewagten Hochseilakt, mit dem sie beim Internationalen Circus-Festival von Monte-Carlo den Silbernen Clown abräumten.

Für Flic Flac kreierten sie einen modernen, völlig eigenen Stil, der vor allem auf außergewöhnliche artistische Nummern setzt. Mit seiner schwarz-gelben Warnfarbe, schrill-rockiger Musik und jeder Menge Licht-, Laser- und Pyrotechnik steht Flic Flac weniger für klassischen Manegen-Zirkus als vielmehr für ein technisch hochversiertes Show- und Bühnenkonzept der Extreme. Vor allem gewagte Motocross-Stunts, Spitzenakrobatik und Slapstick sind feste Bestandteile der Shows, die aus konzeptionellen Gründen auf Sägemehl und Tierdressuren verzichten.

Über 20 reguläre und zahlreiche Sonder- und Weihnachtshows konzipierten die Brüder Kastein bislang. Seit der Premiere 1989 in Oberhausen sahen mehr als sieben Millionen Zuschauer Shows wie „Gnadenlos“, „Reine Nervensache“, „No Limits!“ oder „Exxtrem“ gesehen.

Flic Flac blieb sich über all die Jahre treu: Es geht draufgängerisch, riskant und unkonventionell zu. Und immer wieder spektakulär waghalsig. Die neue Show „Farblos“ ist alles andere als der Name verspricht. Der Titel provokant – wie der außergewöhnliche Flic

 Artisten

Adrenalin Crew – Hochseil

Der Name ist Programm: Sieben Männer und ein fünf Millimeter Stahlseil katapultieren die Besucher in eine andere Dimension. In elf Meter Höhe präsentieren die aus Kolumbien stammenden Jungs extreme Tricks. Absolutes Highlight ist die dreistöckige Menschenpyramide. Ausgezeichnet mit einem Circus Oscar – dem Silbernen Clown bei Internationalen Circusfestival in Monte Carlo 2017. Nichts für schwache Nerven!

Alain Alegria – Washington-Trapez

Waghalsige Balancen zeigt der Mexikaner mit spielerischer Leichtigkeit. Der preisgekrönte Artist beherrscht sein Washington-Trapez, ist sich des Risikos seiner extremen Stunts – 16 Meter über dem Bühnenboden – bewusst. Seine Sicherung: Perfektion und absolute Schwindelfreiheit.

Zwei Nonnen in Neptuns Reich

Die reizenden Klosterschwestern lassen einige Hüllen fallen und tauchen ein in ihre Wasserwelt. Ihr Pool scheint keinen Raum für beide zu bieten, doch es gelingt ihnen darin zu schwimmen, kunstvolle Formen zu bilden und Synchron-Artistik zu präsentieren. Perfekte Körper in harmonischem Miteinander – Cristina und Kateryna zwei wunderschöne Nixen, die nicht nur die männlichen Besucher begeistern. Meerjungfrauen Flic Flac Style.

 

Adreanlin Crew – Todesrad

Stillstand kennt diese Truppe nicht. Die Schwerkraft verliert an Bedeutung, wenn die vier Kolumbianer ihr Todesrad in Bewegung setzen. Immer an der Grenze des Möglichen springen sie leichtfüßig auf und in dem Stahlkoloss. Sie kennen kein Halten, spielen mit den Nerven der atemlosen Besucher. Doch sie wissen immer, was sie tun. Beim Rennen auf der Außenseite des Rades stockt selbst hartgesottenen Zuschauern fast der Puls. Adrenalin pur.

Rolling Wheel der neuen Dimension

Ferenc Nagy und seine Partnerin Zsófia Németh interpretieren das klassische Rhönrad auf ihre ganz eigene Weise. Aus dem Sportgerät machen sie ein verblüffendes Requisit. Das ungarische Paar zeigt eine Performance mit Sprüngen, Kopfständen und rasanten Drehungen, die ihresgleichen suchen. Als Absolventen der ungarischen Circusschule betrachten sie ihr Requisit aus einem anderen Blickwinkel, als die Sportler, die normaler Weise auf dem Rhönrad unterwegs sind. Sie machen das Rhönrad zum Rolling Wheel. Lassen Sie sich überraschen.

Viktar Shainoha – Strapaten

Der Weißrusse ist ein echter Charakter. Seine extrovertierte Erscheinung fasziniert und schockiert – wie seine Nummer an den Strapaten. Mit seinem exzellenten artistischen Können kreiert er waghalsige raumgreifende Figuren in der Luft und schießt pfeilschnell zurück auf den Boden. Erwarten Sie das Unerwartete.

Duo Turkeev – Blindes Vertrauen

Den Beiden reichen Luft und Liebe. Julia Galenchyk und ihr Partner Dmytro Turkeev beweisen mit ihrer vor Kraft und Sinnlichkeit geladenen Luft-Darbietung wahres artistisches Können. Die Höhen und Tiefen einer Beziehung, verpackt in einer Power-Choreographie. Hoch über den Zuschauern, ganz im Hier und Jetzt. Leidenschaft total.

Cristina Garcia – Kontorsion

Die Artistin gehört zur Weltspitze ihres Genres. Eiserne Disziplin und hartes Training bilden die Basis dieser Glanzleistung der jungen Spanierin. Kontorsion par Excellence – Cristian verbiegt ihren Körper in schier unmenschlichen Stellungen. Körperkunst ist Kult.

Mad Flying Bikes – Normal ist anders

Benzingeruch und Motorensound lassen die Herzen der Fans höherschlagen. Die Jungs der Mad Flying Bikes sind absolute Profis ihres Genres. Waghalsige Stunts sind ihr Metier. Riskant, rasant, faszinierend.

I-Team – Wandspringer

Wer glaubt, ein Trampolin sei nur ein Spielgerät, hat die Darbietung des I-Teams noch nicht gesehen. Rasant nutzen sechs Jungs aus der Ukraine die Federkraft ihres Requisits, um waghalsige Sprünge, aufregende Drehungen und furiose Salti zu zeigen. Sie gehen die Wand hoch, springen kreuz und quer über- und miteinander.

Olha & Pavlo – „Wet Adagio“

In beeindruckender Perfektion zeigen die beiden jungen Artisten ihre persönliche Interpretation des „Wet Adagio“. Im strömenden Regen schaffen sie eindrucksvolle Körperbilder, die in ihrer expressiven Ausdrucksform nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Halt geben und nehmen: Nasse Haut – sexy in Szene gesetzt.

Kirill & Anton – Schleuderbrett

Zwei Jungs und ihre Gang. Zwei rivalisierende „Banden“ teilen sich die Bühne. Unterstützen ihre Anführer lautstark und hitzig im Wettstreit um die Vorherrschaft. Die Chefs teilen sich das Schleuderbrett. Einer versucht den anderen mit seinen Sprüngen zu übertrumpfen. Wer trägt am Schluss die Krone des Siegers? Lassen Sie sich überraschen von Kirill & Anton und einer gelungenen Inszenierung.

Textquelle: Presse Flic Flac

www.flicflac.de