Berlin feiert „Nashville“- Star Clare Bowen

Am Brückentag, Montag den 30. April, war es endlich soweit:

Clare Bowen zu Gast in Berlin. Für die Australierin war das Konzert in der Konzerthalle „Huxleys Neue Welt“ das dritte von insgesamt fünf Konzerten.

Vor knapp zwei Wochen wurde der Support für Clare´s erste Deutschland- Tour bekannt gegeben und das waren keine geringeren als Mrs. Greenbird.

Eine perfekte Wahl! Das Folk- Duo brachte das Publikum mit einer Auswahl aus bekannten und neuen Songs in Stimmung. Zu jedem Song erzählten Sarah und Steffen eine kleine Story und das Duo und ihre Songs wurden vom Publikum herzlich aufgenommen.

Die Auswahl der Songs ist sehr gut gelungen. Das Publikum bekam neben „Insomniac“ und „Postcards“ aus dem gleichnamigen Album, u.a. noch die neuen Songs „1965“ und „One Day in June“, zu hören. Letzterer wird am 1. Juni veröffentlicht.

Das kurze Konzert war eine perfekte Einstimmung auf Clare Bowen, die pünktlich um 21 Uhr die Bühne betrat und mit „My Song“ das Konzert vor ca 1500 Fans begann.

Es folgten Songs aus ihrem am Freitag erschienen Debüt- Album „Clare Bowen“, wie „Lijah & The Shadow“ und „Doors & Corridors“, den sie für ihre Eltern schrieb, die sie als Kind sehr unterstützten, als sie sehr krank war.

Mit Ihrem Ehemann Brandon Robert Young, der auch in ihrer Band mitspielt, sang sie u.a. „If I Didn’t Know Better“ und „When the right one comes along“ – Duette, welche sie in der Serie „Nashville“ mit Sam Palladio sang.

„Nashville“, die Serie, die Clare Bowen in ihrer Rolle als Scarlett O’Connor berühmt machte. Die letzte Folge der Serie ist abgedreht und flimmert bald über den Bildschirm. Doch dank der Musik muss man auch zukünftig nicht auf die sympathische Schauspielerin und Sängerin verzichten.

Der warme sanfte Charakter, den Clare in ihrer Rolle als Scarlett vermittelt, wirkt keinesfalls gespielt. Mit Herzlichkeit und Ehrlichkeit verzaubert die „Elfe aus Nashville“, wie sie von unserer Redakteurin Jess genannt wird, das Publikum von Titel zu Titel. Die Gänsehaut geht kaum weg und als sie die ersten Töne des „Nashville“- Hits „Black Roses“ anstimmt müssen wir sogar ein paar Tränen verdrücken – einfach wunderschön gesungen und das Publikum ist komplett textsicher. Wir genießen jede Minute dieses Konzerts.

Spielte Clare Bowen bei den ersten beiden Konzerten in Hamburg noch einige Coversongs, gab sie hier fast ausschließlich eigene Songs zum Besten. Und das ist auch gut so. Die Songs ihres Albums sind es Wert, den Fans auch live präsentiert zu werden.

Mit ruhigeren Songs, wie „Lullabye“ und „All The Beds I´ve Made“ stimmte sie das Konzert an und ging zum Schluss in etwas flottere Songs, wie „Let It Rain“, „Little by Little“, „Tide Rolls In“ und „Who Hid the Whiskey“, bei welchen sie über die Bühne „schwebte“, über.

Ein grandioses Konzert, welches nach knapp 90 Minuten und DER „Nashville“- Hymne „A Life That’s Good“ endete.

 

Photos: © Susann Krix/ Ina Haseneyer