STEELMADE – The Stories We Tell

Schon relativ bald, knappe zwei Jahre nach ihrem Debüt-Album „Love Or A Lie“, legt die Schweizer Band STEELMADE mit ihrem zweiten Album „The Stories We Tell“ nach. In Fachkreisen heißt es, sie legen sogar noch eine Schippe drauf. Die drei sympathischen Schweizer, haben sich in die hessischen „Kohlenkeller-Studios“ zurückgezogen und das beeindruckende Album „The Stories We Tell„ aufgenommen. STEELMADE-Fans müssen nur noch bis 30.03.2018 Geduld haben, dann endlich erscheint das Album.

Im schönen Schweizer Kanton Thurgau, zwischen dem Bodensee und den Schweizer Alpen, haben sich 2015 – damals noch zu Viert – STEELMADE gegründet und zusammengefunden. Noch im gleichen Jahr veröffentlichten STEELMADE ihr Debüt-Album „Love Or Lie“, das schon damals erahnen lies, dass hier noch viel Luft nach oben ist. Das soll natürlich nicht heißen, dass das Album „Love Or Lie“ nicht schon eine sagenhafte Leistung war. Es macht Freude zu hören, dass es nach den Schweizer Heavy-Rockgrößen wie Gotthard und Krokus eine Band gibt, die wieder national und international die Bühnen rocken. STEELMADE steht für authentischen Rock, ob Balladen oder harte Rocksongs und mit ebensolchen Riffs. Genau das zeigen sie uns wieder auf dem neuen Album „The Storie We Tell“. Heute im Jahr 2018 sind STEELMADE noch zu Dritt, Sänger Paul Baron, Drummer Joe Williams und Gitarrist Jandro B..

Auf dem Album „The Storie We Tell“ zeigen die Drei mit dem Opener „Remember When (A Piece Of Contemporary History)“ gleich wo es langgeht. Bei „Raise Your Voice“ greift Jandro gekonnt in die Saiten und zeigt wie grandios er die Riffs beherrscht, dann setzen die Drums ein und Jochi gibt mit seinen Sticks Vollgas. Ganz gefangen von den Tönen und den Beats der Beiden, setzt jetzt die Stimme von Paul ein – Gänsehaut pur. Was sind das nur für Meganummern. Eingängig, abwechslungsreich, immer wieder überraschend und handwerklich höchste Kunst. „The Stories We Tell“ zieht mich mit seinem einem starken Refrain in seinen Bann und ich habe das Gefühl ich kann durchatmen, weil ich zeitweise die Luft angehalten habe. Lange soll diese aber nicht dauern, mit „Fairytales Of Childhood Days“ geht es mit Vollgas auf der Überholspur weiter. In diesem Tempo geht’s und das ohne Verschnaufpause weiter, mit dem ebenso genial harten und eingängig Titel „Deal With The Devil“. Freunde von progressiven Tönen können sich auf die Titel „Stupidity“ und „Appearance And Reality“ freuen. Es wird ruhiger und STEELMADE beweisen, dass sie mit „Trial And Tribulation“, auch die ruhigen Töne voll und ganz beherrschen. Richtig rund machen das Album, die beiden Songs „Ashes Over Waters“ und „The Best For Last“, in denen sich die Gitarren und das Schlagzeug so gekonnt ergänzen, dass kein Instrument in den Vordergrund tritt, oder überlagernd klingt. Mit den Songs „Desire And Love“ und „We Are Bizarre“ endet das Album und ich schließe die Augen und lasse die metallischen, melodischen und rockigen Töne noch in mir nachklingen. Durchatmen. Herzklopfen.

Track List

01. Remember When (A Piece Of Contemporary History)
02. Raise Your Voice
03. The Stories We Tell
04. Fairytales Of Childhood Days
05. Ashes Over Waters
06. Trial And Tribulation
07. The Best For Last
08. Deal With The Devil
09. Stupidity
10. Appearance And Reality
11. Desire And Love
12. We Are Bizarre

 

Line Up

Paul Baron (Vocals)
Jadro (Guitar)
Jochi (Drums)

 

Ich muss mich beherrschen, dass ich nicht zu sehr in Superlativen schwärme, denn es muss doch immer noch Luft nach oben bleiben. Eine absolute Kaufempfehlung meinerseits. Diese drei Jungs verstehen es gekonnt, moderne Elemente, durch die melodischen Gitarren-Lines erzeugt, mit wuchtigen, schweren Grooves und die Hammer-Stimme von Paul zu vereinen. Los, rockt die Bühnen, zeigt es ihnen – so geht Heavy-Rock!!!

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