PAIN „Coming Home“ Tour support „Dust in Mind“ Essigfabrik Köln 30.04.2017

Am 30. April 2017 fuhren wir zur Kölner Essigfabrik um das, mit großer Spannung erwartete Abschlusskonzert von Pain auf ihrer „Coming Home“ Tour zu besuchen. Schon vor dem offiziellem Einlass-Beginn standen einige Fans bei herrlichem Sonnenwetter vor der Location und unterhielten sich über die Vorband „Dust in Mind“ aus Frankreich und natürlich über ihre Lieblingsband Pain.

Pünktlich um 19 Uhr öffneten sich die Türen der Essigfabrik und die Fans liefen in die Location, bleiben jedoch mit verwunderten Blicken stehen. Der Grund für die Verwunderung war eine, durch Vorhang verkleinerte Halle.
Pünktlich 20 Uhr erklangen die ersten Töne und die Französischen Support-Band „Dust in Mind“ mit Frontfrau Jennifer Tallulah betrat die Bühne.

Die Musiker der Hard Rock Band, die seit 2013 im Rampenlicht stehen, zogen die Gäste des Konzertabends nach vorne zur Bühne und die Show ging mit brachialen Tönen los. Die Jungs – Dam (Guitars + Vocals), Jack Ruetsch (Guitars), Jackou (Drum) und Xavier (Bass) – hämmerten die Töne aus ihren Instrumenten heraus und Jennifer röhrte mit ihrer fantastischen Stimme die Vocals ins Mikrofon. „Dust in Mind“ legte eine tolle Perfomance auf der Bühne. Mit im Gepäck hatten die Musiker ihre neue Platte „Oblivion“ nach der am Merchandising-Stand immer wieder gefragt wurde.

Nach einer kurzen Umbauphase, in der die trockenen Kehlen mit Flüssigkeit versorgt wurden, betrat der Headliner des Abends die Bühne. „PAIN“ – eine schwedische Industrial Metal Band um Frontmann Peter Tägtgren – war zum Anfang der Show im blauen Licht und Nebel verschwunden. Mit zunehmenden Drum-Schlägen und dumpfen Basstönen tauchten die Musiker aus der Nebelwand wie Phönix aus der Asche auf.

Peter Tägtgren stand in einer Zwangsjacke auf der Bühne, zum Glück mit geöffneten Armverschlüssen, sonst hätten die Fans auf sein hervorragendes Gitarrenspiel verzichten müssen. Die Musiker um ihn herum, bestehend aus: David Wallin (Drum), Greger Andersson (Guitar) und Johan Husgafvel (Bass) harmonierten perfekt im Zusammenspiel. Schnell sah man der Band ihre musikalische Perfektion und Spielfreude an.

Peter Tägtgren, der auch schon zusammen mit Till Lindemann von Rammstein einen Song gespielt hat, nutzte seine langjährige Erfahrung als Produzent und Songschreiber. Während die früheren Songs der Band noch mehr in Richtung Dark Metal tendierten, sind die neueren Songs dem Alternitive Industrial Elektro Rock gewidmet.

Die aktuelle CD „Coming Home“ wurde seit Erscheinen in vielen Ländern zum Kassenschlager. Durch die musikalische Style-Änderung von „Pain“ gewann die Band in den letzten Jahren stetig neue Fans , ohne jedoch die bereits bestehenden Fans zu verlieren.

Auch wenn die Essigfabrik an diesem Abend leider nicht ausverkauft war, war der Auftritt beider Bands ein voller Erfolg. Das Publikum war begeistert und brachte die Halle zum Kochen.

Die Lichtverhältnisse waren absolut passend zur Musik, zur Stimmung und der Bühnenshow, jedoch ziemlich schlecht für die Fotografen. Wir hoffen dass die Bands bald erneut auf Tour gehen um mit den Musikern und allen Fans gemeinsam die Hallen „abzureißen“.

Persönliches Fazit: Ein genialer Konzertabend wurde zelebriert.

 

Fotos : DUST in MIND

Fotos : PAIN

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