Maggie’s Mandess – Pushed To The Limit

Maggie’s Madness haben ihre Wurzeln in der im Jahre 1974 gegründeten Schulband. Die Jungs aus Nürnberg ließen nicht von ihrem Traum ab und brachten einige Scheiben auf den Markt, die internationale Erfolge feierten. Ihr letztes Album „Waking up the Dead“ brachte die Band 2014 auf den Markt. Vier Jahre später ist es Zeit für die neue Scheibe „Pushed To The Limit“, welche am 05.01.2018 erschien.

Betrachtet man zunächst das CD-Cover, fragt man sich warum der junge Mann auf dem Foto auf dem Hausdach steht und herunterblickt. Will er etwa springen? Hat ihn etwas oder jemand dazu getrieben dies zu tun?

Die Tracks: Es befinden sich 13 englische Songs auf der Scheibe. Mit dem Titeltrack Pushed To The Limit wird das Album standesgemäß eröffnet. Hier wird sofort klar, dass es sich um den klassischen alten Rock handelt. Die Stimme von Frontmann Eddi klingt schön kratzig. Hier wird die Frau besungen, die ihn ans Limit treibt. „You bring me down, you got me on my knees.“ Der Refrain ist sehr eingängig und lässt sich schnell mitsingen. Die Gitarrensoli geben dem Song nochmal einen zusätzlichen Kick. Das Lied klingt um Schluss wie bei einem Live-Gig mit einem schrägen Sound.

My Universe ist ein etwas langsamerer Track mit Hammond-Orgel. Es klingt fast wie der Titeltrack einer Sitcom. Ein Kerl lungert vor dem Haus seiner Angebeteten herum. Sie kann mit ihm machen was sie will und sie wird immer sein Universum bleiben. Eine Liebe die nie erwidert wird? Die Gitarrensoli sind hier sehr schön hervorgehoben. Der Refrain geht schnell ins Ohr und wird zum Schluss mehrmals wiederholt.

Bei Made Of Steel leiten harte Riffs den Song ein. Der Refrain lässt den Track wie eine Art Hymne wirken. „You will fall, we stand tall.“ Der unterschiedliche Instrumenteneinsatz zwischen den Strophen und dem Refrain macht den Song abwechslungsreich. Die Strophe ist nur mit Bass und Drums besetzt. Dann kommt im Refrain die volle Breitseite Gitarrensound.

From Russia With Love beginnt mit einem Akkordeon und die E-Gitarre steigt dann mit ein. Es klingt zunächst wie ein Folklore-Song. Die Melodie ist sehr eingängig und der Song sehr treibend im Refrain. In der Strophe wird eine Geschichte aus Russland erzählt. Der Unterschied zwischen Arm und Reich. Der Sänger spricht hier aus der Sicht von verschiedenen Personen.

Mit harten Riffs wartet Mr. Wonderful auf. Der Song mit einem Sprecher eingeleitet. Dies wiederholt sich zwischen den Strophen. Die Gitarrenparts sind hier besonders hervorzuheben. Der Text strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. „I am the master oft he puppets“. Der Protagonist, der hier besungen wird, kann offensichtlich alle Frauen um den Finger wickeln.

How Can A Good Thing Hurt So Bad klingt sehr traurig und die Gitarre scheint zu weinen. Ein gefühlbeladener Titel. Beim Hören dieses Tracks fühlt man die Schwere, die auf dem Herzen des Sängers lastet. Die Zwischenparts sind ruhiger gehalten und werden dann zum Refrain hin lauter und stärker. „You left without a word after all these years.“ Ein schwerer Schlag für den, der verlassen wurde.

Bei No Chance fühlt man sich aufgrund des Sounds zunächst kurz in den Wilden Westen versetzt. Der Song erzählt über die Geschehnisse, die in dieser Welt vor sich gehen. „No chance to save the earth“. Ein Track der den Zuhörer wachrütteln will. Mach die Augen auf und sieh was um dich herum passiert. Der Sound passt in seiner doch recht ruhigen und schweren Art sehr gut zum ernsten Text.

Shut UP! klingt wieder lebendiger. „A kick in your ass would make my day.“ Ein Titel der mit allen Schwätzern, Besserwissern und Nichtsnutzen abrechnet. In der Strophen wird ein Synthesizer-Sound verwendet. Der Refrain ist dann wieder rockig und härter. Zum Schluss hin gibt die Band nochmal Vollgas und malträtiert ihre Instrumente. Bei Lover Tag gesteht der Sänger seiner Angebeteten seine Liebe aber diese scheint ihn zu verschmähen. Bei dem Song bekommt man schon beim ersten Anhören gute Laune. Die Melodie ist recht einfach gehalten und geht deshalb schnell ins Ohr. „You better watch out form y lover tag“, heißt es im Refrain. Auch die Gitarrensoli sind schnell im Ohr und lassen sich mitpfeifen.

Turnaround erzählt die Story über einen jungen Mann, der sich bis über beide Ohren verliebt hat. Er sieht diese Frau auf der anderen Straßenseite und kann an nichts anderes mehr denken. Der Track übermittelt eine positive Stimmung. Der Text im Refrain ist leicht zu merken wohingegen die Gitarrensoli recht komplex wirken. Der Beat bei What If ist sehr treibend. Zwischendurch ist ein Synthesizer zu hören. Im Song geht es darum was man tun würde wenn man nur noch einen Tag zu leben hätte. Das Piano setzt zum Refrain ein. Wärst du bei mir bis zum Ende oder würde ich alleine sterben? Me, Myself And I ist härter als der vorherige Track. Die Melodie beim Refrain scheint wie ein Loop zu sein. Der Zwischenpart ist etwas ruhiger, nimmt dann aber wieder Fahrt auf. „I wanna touch the sky.“ Es scheint besser zu sein wenn man sich auf keinen außer auf sich selbst verlässt.

Den Abschluss des Albums bildet der Track Watch Out! Dieser ist hart und kraftvoll. Glaube nicht alles was man dir sagt, so die Aussage des Songs. Die Riffs unterstreichen den Text gut. Die Aussagen des Sängers werden dann nochmal wie ein Echo durch weitere Gesangsstimmen unterstütz. Pass auf!

Fazit: Die Tracks auf dem Album sind abwechslungsreich. Sowohl in ihrer musikalischen Ausführung als auch durch die Themen, die in den Texten behandelt werden. Von treibend und hart bis hin zu sanfteren Klängen ist alles dabei.

Tracklist:
1. Pushed To The Limit
2. My Universe
3. Made Of Steel
4. From Russia With Love
5. Mr. Wonderful
6. How Can A Good Thing Hurt So Bad
7. No Chance
8. Shut UP!
9. Lover Tag
10. Turnaround
11. What If
12. Me, Myself And I
13. Watch Out!

 

 
 
http://www.maggies-madness.de
 
Release: 05.01.2018 bei 7Hard
Genre: Hard Rock 
Label: 7Hard 
Bildquelle: 7Hard