INISHMORE – The Lemming Project

Die Schweizer Band „INISHMORE“, unter deren neuen Label “7hard”, bereits ihre ersten drei Alben neu aufgenommen wurden, haben nun am 8.12.2017 nun auch ihr viertes Album „The Lemming Project“, das 2015 bereits erschienen war, neu aufgenommen und veröffentlicht. Was dabei herauskam, ist absolut hörenswert und macht unheimliche Lust auf mehr von der Schweizer Band. . Nach „Three Colours Black“ (2004)“, „Theatre Of My Life“ (2001) und „Final Dance“ (2000) schreibe ich nun also eine Review über „The Lemming Project“ (2015).

Die Band die 1997 von Pascal Gysi (Keyboards) und Fabian Niggemeier (Gitarre) gegründet wurde, hatte sich 2009 wieder getrennt, um nach nur zwei Jahren musikalischer Auszeit, wieder wie Phönix aus der Asche aufzusteigen. Daniel Novosel (Bass), entschied sich ebenso, wie Alex Ortega (Drums) für den Neustart mit der Band. Es fehlte noch ein 2. Gitarrist und eine Sängerin. Gute Gitarristen und gute Sängerinnen sind dünn gesät und nach längerem Suchen fiel die Wahl auf Jarek Adamowski (Gitarre) und Andrea Schmid (Gesang), die nun das neue Line-Up Anfang 2011 vervollständigten und so wurden INISHMORE wiedergeboren.

Im Jahr 2013 wurde wieder eine neue Sängerin gesucht, von nun an war Michela Parata mit an Bord. Ihre Stimme veränderte die Songs von INISHMORE und so veröffentlichte INISHMORE im Mai 2015 ihr viertes Album mit dem Titel „The Lemming Project „in den HOFA Studios, die von Dennis Ward produziert wurden. Das „covern“ originaler INISHMORE-Songs reichte der Band bald nicht mehr aus und da es sich herausstellte, dass die neue Konstellation im Songwriting wunderbar harmonierte, begann INISHMORE bald, gemeinsam neue Songs zu schreiben. Was dabei herauskam war neu und unbekannt, aber fand unheimlichen Zuspruch bei den Fans, so auch das Album, das im Juni 2015 von INISHMORE zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Der neue Sound zog auch das Interesse von Musikverlegern auf sich und INISHMORE ging Anfang 2016 mit dem Label „Dark Wings“ auf Tour. Jetzt mit „7Hard“ klingt alles nochmal ganz anders.

„The Lemming Project“ verspricht auf der ganzen Linie was man von „INISHMORE“ erwartet. Es besticht durch die harten Riffs und auch die Keyboardelemente dringen eingängig in meine Ohren. Wie es sich für eine Power Metal Band gehört, heizen sie dem Hörer mit ihren 11 Tracks ordentlich ein und wie es sich natürlich auch gehört, gibt es eine Ballade auf dem Album. In diesem besonderen Fall sogar gleich zweimal, weil „Where Lonley Shadows Walk“ am Schluss nochmal als Acoustic Version vertreten ist. Es ist umstritten, ob sozialkritische Themen zu einer
Power Metal Band gehören, aber gerade das unterscheidet „INISHMORE“ wieder von der breiten Masse. Der Klassiker und mein Lieblingssong auf dem Album ist der episch klingende Song „The Lemming Project“ der mit 12:47 Minuten auch wirkliche einen ausgiebigen Metal-Schmaus abliefert.

Track-List:

01. Cup Of Lies
02. Merciful
03. Better Off Dead
04. Finally A Love Song
05. Part Of The Game
06. Manifest
07. Eternal Wanderer
08. Red Lake
09. Where Lonely Shadows Walk
10. The Lemming Project
11. Where Lonely Shadows Walk (Acoustic)

 

Ich finde, „INISHMORE“ hat hier unter dem neuen Label „7Hard“ ein handwerklich sauberes und ungewöhnliches Album veröffentlicht. Arrangements aus Gitarrenriffs und Keybords bestimmen die Songs und die sozialkritischen Themen vervollständigen die Einzigartigkeit. Wer es also gerne metalisch ausgefallen man, ein Muss für jeden Metal-Fan.

 

Facebook: https://www.facebook.com/inishmoreband/
Internet: http://inishmore.ch/Main/Home.html
Label: http://www.7hard.de/

 

Kontaktdaten:
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