Dark Embrace – The Call Of The Wolves

Am 10.11.2017 erscheint das neue Studioalbum der spanischen Band Dark Embrace mit dem Titel „The Call Of The Wolves“.

Die Band wurde bereits im Jahr 2000 gegründet und steht seit 2017 bei 7 Hard Records unter Vertrag. Ein Dark Metal Album, das schon beim Anschauen des Artwork neugierig macht. Hier ist ein im Wald lauerndes Wolfspack zu sehen.

Auf dem Album befinden sich 9 Titel, die bereits beim Lesen erahnen lassen, dass ihr Inhalt tiefgründig ist. Sowohl der Bandname als auch der Titel des Albums sind als Tracks auf der CD vertreten. Mit Memories startet das Album gleich mit Vollgas. Singende Gitarrenriffs und Drums die unerbittlich den Song vorantreiben. Das Zusammenspiel zwischen cleanem Gesang und Growlen passt hier gut zueinander. In den Zwischenparts ist auch ein Klavier zu hören. „Alpträume kommen um meine Erinnerungen zu befreien.“ so die Aussage im Refrain.

Time Will Tell ist gleichwohl hart und unerbittlich wie der vorherige Track. Teilweise fällt es schwer den Text zu verstehen. Hier wird wohl der Weg in die Hölle beschrieben. An den Drums wird viel mit dem Ride-Becken gearbeitet und auch in diesem Song ist hin und wieder ein Klavier zu hören.

Der Titeltrack des Albums The Call of the Wolves klingt fast schon freundlich im Gegensatz zu den beiden vorherigen Tracks. Das halbminütige Intro fühlt sich wie eine halbe Ewigkeit an. Mit mahnender, siegessicherer Stimme wird hier gesungen. Bei diesem Song ist leicht der spanische Akzent zu hören.

Ein Aufruf an alle Wölfe: „Bleibt am leben, denn wir müssen unser Ziel erreichen“.

Der nachfolgende Titel Proud of You beginnt mit Piano und Streichern. Ein recht langsamer, gediegener Song. Der Gesang klingt teilweise etwas geschwollen, wird hier doch mit voller Inbrunst gesungen. Man könnte meinen dass der Song an einen geliebten Menschen gerichtet ist, der verstorben ist. Viel Schmerz aber auch Dankbarkeit liegen in diesem Titel. Von Chorgesang und einem Spinett-Part wird Let the Blind to See eingeleitet. Dann folgt mit einsetzendem Gesang die gewohnt harte Gangart. „Spreize deine Flügel aus und beginne zu fliegen.“ ist eine Aussage im Text. Ein Lied das Mut machen soll.

Der dem Bandnamen geschuldete Track Dark Embrace wirkt noch einen Tick härter als alle bisherigen Songs auf dem Album. Hier wird vor Dark Embrace gewarnt. „Fürchtet euch.“ Furcht vor dem Tod? Es lässt sich nur spekulieren welche Bedeutung der Bandname hat. Love is Not Lost ist ein Herzschmerzsong. Triefend vor Gefühlen und Enttäuschung. Diese Gefühle werden sowohl durch den Gesang als auch die schwere Melodie sehr gut rübergebracht. Allerdings wäre hier wohl eine ruhigere Melodie passender gewesen.

Der vorletzte Track Angels from Hell ist dann deutlich schneller. Hier wird mit Tempowechsel gespielt, was dem Song eine gewisse Spannung gibt. „Einer für Alle und Alle für Einen.“ Ein Lied für den Zusammenhalt und die eingeschworene Gemeinschaft der Metalheads.

Metalhead till I Die ist wohl ein Glaubensbekenntnis an den Metal. Sowohl Gesang als auch Melodie scheinen hymnisch. Die Orgel tut hier das Übrige. „Ich bete für den Metal.“ So schließt das Album mit einer Hymne.

Bild-Quelle: 7us Media Group

Fazit: Beim ersten Anhören fällt es schwer die Texte zu verstehen. Dies wird aber von Mal zu Mal besser und der Hörer kann sich gut in die Songs einfühlen. Ein Album das sowohl durch seine tiefgründigen Texte als auch durch seine musikalische Ausarbeitung besticht. Sicher eine gute Investition für eingefleischte Metalheads, um die bestehende CD Sammlung zu erweitern.

Tracklist:
1. Memories
2. Time Will Tell
3. The Call of the Wolves
4. Proud of You
5. Let the Blind to See
6. Dark Embrace
7. Love is Not Lost
8. Angels from Hell
9. Metalhead till I Die

 

 

 

 

Release: 10.11.2017 bei 7 Hard Records